Im Füllsediment des Brunnens stießen die Wissenschaftler zudem auf einen Beutel, der aus Rindenbast gefertigt wurde. Solche Beutel nutzte man früher zum Wasserschöpfen. Sie würden nur unter sehr guten Bedingungen erhalten bleiben, hieß es.

Der Brunnen war vor etwa drei Jahren im Tagebauvorfeld Peres entdeckt worden. Er stammt aus dem Jahr 5134 vor Christus und zählt damit zu den ältesten Holzbauwerken Europas. Derzeit wird er in einer Gewerbehalle in Groitzsch unter Laborbedingungen freigelegt.