Von 2012 an hatte es für zweieinhalb Jahre ein ähnliches Förderprogramm mit insgesamt 15 Millionen Euro gegeben.

So sollen Langzeitarbeitslose von Sozialarbeitern intensiv auf eine Beschäftigung vorbereitet werden, weitere Mittel fließen in Lohnkostenzuschüsse. In Brandenburg sind laut Arbeitsmarktbericht 2013/2014 mehr als 50 000 Menschen seit einem Jahr oder länger arbeitslos, das sind 40 Prozent der Erwerbslosen im Land.

Außerdem will Woidke zur Sicherung von Fachkräften auch Flüchtlingen schneller eine angemessene Beschäftigung sichern. Dafür werde in der Erstaufnahme Eisenhüttenstadt eine Beratungsstelle eingerichtet. „Unser Interesse ist, dass Menschen mit im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen häufiger in eine Beschäftigung kommen, die ihrer Ausbildung entspricht“, sagte Woidke.