Laut dem Bundesverband der deutschen Banken gibt es in der Bundesrepublik mehr als 25 700 Geldautomaten der Sparkassen, rund 19 000 der Volks- und Raiffeisenbanken, etwa 11 000 der privaten Banken und 2000 der öffentlichen Banken.

Die ersten Geldautomaten, damals in West-Deutschland, wurden 1968 installiert – mit mäßigem Erfolg. Für die erste Version der Maschinen benötigten die 1000 ausgewählten Kunden noch einen gelochten Plastikausweis, einen Tresorschlüssel und eine Lochkarte im Wert von 100 Euro. Löste der Kunde die Karte ein, gab es die 100 Euro zurück. Die Lochkarte blieb im Automaten.

Ende der 70er-Jahre wurde die ersten Geräte mit Magnetkartenleser aufgestellt. Die Automaten besaßen eine direkte Verbindung zu einem Zentralcomputer.

Auch in der DDR gab es bereits Geldautomaten. Im August 1989 gaben 274 moderne Automaten, die mit Magnetkarte und Pin funktionierten, Ostmarkt an die Kartenbesitzer aus. Entwickelt wurden die Maschinen im Kombinat Robotron. Davon standen 80 Stück in Ostberlin. Die Maschinen waren für DDR-Währung programmiert und wurden im Zuge der Währungsunion bis Ende 1991 zurückgebaut.