Pfarrer Christian Führer verlas einen Brief des früheren thüringischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel (CDU). Darin bittet Vogel den Deutschen Fußballbund, öffentlich mit den Geiseln Solidarität zu bekunden. So könnte es eine gemeinsame Aktion mit der irakischen Nationalmannschaft geben. Fußball sei eine der wenigen Möglichkeiten, in Dialog zu treten.
Neben Angehörigen, Freunden und Kollegen der beiden verschleppten Techniker aus Leipzig waren viele Polizisten und Feuerwehrleute gekommen. Die Polizeidirektionen Leipzig und Westsachsen, die Bereitschaftspolizei und das Brandschutzamt hatten zur Teilnahme aufgerufen. In einem zweiten Brief an Pfarrer Führer appellierte Bernhard Vogel an die Leipziger, mit ihren Mahnwachen nicht nachzulassen. Die Geiseln dürften nicht in Vergessenheit geraten. (dpa/mb)