„Seit den Jahrhundert-Hochwassern an Oder und Elbe ist in Brandenburg viel erreicht worden. Wir wissen aber, dass vor allem an den Nebenflüssen noch viel getan werden muss“, erklärte der Minister am Mittwoch in der Landeshauptstadt.

Vor allem sollen Siedlungen vor Überflutungen geschützt werden. So soll in diesem Jahr in Breese bei Wittenberge (Prignitz) ein 1,5 Kilometer langer Deich entlang der Stepenitz errichtet werden. Ein paar Kilometer weiter bei Scharleuk soll der noch unsanierte Elbdeich erneuert werden. Im Süden bei Mühlberg/Elbe werden die Arbeiten fortgesetzt, Planungen für Herzberg, Bad Liebenwerda und Elsterwerda an der Schwarzen Elster sollen abgeschlossen werden. An der Oder liegt der Schwerpunkt 2015 in der Neuzeller Niederung. Hier soll der letzte Abschnitt einer Deichrückverlegung in Angriff genommen werden.

Wie das Umweltministerium weiter mitteilte, sollen in den Folgejahren bis 2019 pro Jahr weitere 50 Millionen Euro in den Hochwasserschutz fließen.