Im Vergleich zum Vorjahr seien das 20 Prozent mehr. Am häufigsten werde auf eine Niere, auf eine Leber oder auch eine neue Lunge gewartet. Die meisten Menschen wären zu einer Organspende bereit, würden dies aber nicht mit einem Spenderausweis dokumentieren, meint das Ministerium. Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) rief dazu auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Entscheidungen über die mögliche Bereitschaft zu Organspenden zu treffen. "Egal, wie die Menschen sich entscheiden, der Wille sollte dokumentiert werden", betonte Tack. Damit werde den Angehörigen erspart, sich im Ernstfall damit auseinandersetzen zu müssen.