Das Unglück passierte auf einer Treibjagd. Der Hund des Mannes entwischte in Richtung eines verwundeten Wildschweins, dem die Jäger nachsetzten. Beim Versuch, seinen Hund zurückzuholen, müsse der Hundeführer in die Schussbahn geraten sein, hieß es. Ein Jäger hatte versucht, das Wildschwein mit einem Fangschuss zu erlegen. Der Hundeführer wurde getroffen, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Die Leipziger Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen einen 67 Jahre alten Mann aus Leipzig wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Aus seiner Waffe ist nach bisherigen Erkenntnissen der Schuss abgegeben worden. „Wir haben bisher keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Sonntag. Es sei jedoch noch zu ermitteln, wie genau es zu dem tödlichen Schuss kommen konnte.