In 3861 Fällen sei die Opferrente bewilligt worden. Mit 2588 sind die meisten Empfänger älter als 60 Jahre, wie es hieß.
Die Opferrente von 250 Euro im Monat steht DDR-Bürgern zu, die aus politischen Gründen mindestens sechs Monate lang im Gefängnis saßen. In Brandenburg wurde die Zahlung laut Ministerium in 147 Fällen abgelehnt, weil die Antragsteller weniger als sechs Monate in Haft waren. Voraussetzung für die Entschädigung ist auch, dass die Empfänger heute kein hohes Einkommen haben. Altersrenten werden nicht angerechnet.
Die Opferrente kann noch bis 31. Dezember 2011 beantragt werden. Sie wird allerdings nicht rückwirkend gezahlt. (dpa/ta)