Bei der Blitzdichte waren es im Schnitt gut zwei pro Quadratkilometer. Mit 5227 sowie 5221 Blitzen am häufigsten traf es dabei die Landkreise Bautzen und Görlitz in Ostsachsen, es folgen Erzgebirgs- (4884) und Vogtlandkreis (3589). Schlusslichter sind Chemnitz (406) und Dresden (406), das mit reichlich einem Blitz pro Quadratkilometer Rang neun unter den deutschen Landeshauptstädten belegt.

Bundesweit betrachtet hat es nirgendwo häufiger geblitzt als in Garmisch-Partenkirchen (Bayern). In der Region schlugen im Schnitt 3,5 Blitze pro Quadratkilometer ein. Auf den Plätzen folgen die Landkreise Main-Taunus und Gießen (Hessen). Blitzhauptstadt war Mainz (Rheinland-Pfalz).

Blitze entstehen bei Gewittern, damit entlädt sich das elektrische Spannungsfeld zwischen warmen feuchten sowie kälteren Luftmassen. Die dabei erzeugte elektromagnetische Welle kann über mehrere hundert Kilometer hinweg gemessen werden. Der Blitz-Informationsdienst von Siemens greift auf Daten von rund 160 Mess-Stationen zurück, die unter anderem von Stromnetzbetreibern und Versicherungen abgefragt werden.