Dies Ansicht äußerte Woidke gestern in Potsdam bei einer Informationsveranstaltung für Kommunalvertreter zum Internationalen Tag gegen Lärm. Umfrageergebnisse würden zeigen, dass sich rund 20 Prozent der Bundesbürger erheblich durch Lärm gestört oder belästigt fühlten. Eine EU-Richtlinie zum Umgebungslärm soll Abhilfe schaffen.
Das Land habe eine Lärmkartierung der Straßen mit einem Aufkommen von mehr als sechs Millionen Fahrzeugen pro Jahr erstellt. Auf 340 Straßenabschnitten gebe es ein solches Verkehrsaufkommen. Rund 70 Kommunen seien betroffen und müssen deshalb bis 2008 Lärmaktionspläne aufzustellen. Dafür gibt es in Brandenburg laut Ministerium eine gute Grundlage, denn in den letzten zwölf Jahren seien in 57 Kommunen auf freiwilliger Basis Lärmminderungspläne erarbeitet und teilweise schon umgesetzt worden, erklärte Woidke. Dies habe das Land mit rund 15 Millionen Euro unterstützt. (dpa/fxk)