Bislang seien aus dem Topf, der 2008 mit 60 Millionen Euro gestartet sei, rund 15 Unternehmen finanziert worden. Die höchste Förderungssumme habe bei etwa 2,5 Millionen Euro gelegen, sagte Hesselbarth.

Die noch zur Verfügung stehenden Mittel könnten zur Hilfe bei der Erstellung von Business-Plänen dienen und zur Umsetzung einer Geschäftsidee.

Die Geber des Geldes hoffen nach seinen Angaben, nicht nur die 60 Millionen Euro wieder einzuspielen, sondern sogar höhere Erträge zum Beispiel aus dem Verkauf geförderter Unternehmen zu erzielen.

Hesselbarth äußerte sich anlässlich der Konferenz "Insight E-Commerce", auf der 150 Vertreter von Unternehmen des internetbasierten Versandhandels über neue Trends, Techniken und Strategien diskutieren wollen.

Veranstalterin Kerstin Schilling erklärte, Leipzig sei für junge Unternehmen der Branche ein gutes Pflaster. "Aus der Universität, der Hochschule für Technik, Wissenschaft und Kultur sowie den anderen Fachhochschulen können sie gut ausgebildeten Nachwuchs rekrutieren, das Logistikzentrum bietet eine ideale Anbindung an die Warenströme, noch sind Mieten zum Beispiel für Lagerhallen erschwinglich", zählte sie außerdem auf.