Mehr als 5 000 Teilnehmer gestalteten das bunte Spektakel, das 282 wichtige Ereignisse und Personen der Stadtgeschichte und des Vogtlands in Szene setzte. Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) war trotz schlechten Wetters des Lobes voll: „Eine tolle Stimmung, ein großartiger Umzug.“
Der Gastgeber für den „Tag der Sachsen“ im kommenden Jahr wird die Stadt Grimma sein. Die Gäste des dreitägigen, größten sächsischen Volksfestes ließen sich auch vom frühherbstlichen Wetter nicht vom Feiern abhalten. Zwar waren einige Parkplätze in der Stadt Reichenbach, in der 23 000 Menschen leben, aufgeweicht und deswegen zeitweise unbenutzbar. In den Biergärten blieben zuerst viele Plätze unbesetzt. Aber die Wirte zeigten sich flexibel und stellten schnell auf Glühwein um. Die Menschen zogen Regenbekleidung über und standen dicht gedrängt. Auf 21 Bühnen waren bis in die Nacht Musik, Tanz und Show zu erleben. Fast 650 Vereine und Verbände haben nach Angaben der Veranstalter am „Tag der Sachsen“ teilgenommen. Mehr als 17 000 Mitwirkende sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Zwölf Vereine wurden am Samstag für ihr gesellschaftliches Engagement mit „Sachsens VereinsGold“ ausgezeichnet. Als Ausrichter für den „Tag der Sachsen“ 2009 wurde vom Festtags-Kuratorium Mittweida gewählt.
Der Tag der Sachsen wird seit dem Jahr 1992 gefeiert. Zum ersten Mal richtete ihn die Stadt Freiberg aus. In Döbeln fiel das Fest des Freistattes im Jahr 2002 wegen der Hochwasserkatastrophe buchstäblich ins Wasser. (dpa/dk)