Etwa 10 000 weitere Menschen sollten noch umgeleitet werden. Die Mitgliedstaaten müssten ihre Verpflichtungen weiter erfüllen, mahnte eine Kommissionssprecherin. Die EU-Länder hatten sich in mehreren Beschlüssen auf die Verteilung von insgesamt 160 000 Flüchtlingen auf ganz Europa verständigt. Dass die tatsächlichen Zahlen viel niedriger lagen als 2015 anvisiert, erklärte die Sprecherin damit, dass seit dem Flüchtlingspakt mit der Türkei viel weniger Menschen nach Griechenland kämen. In Italien kämen weniger Menschen an, die die Kriterien für die Umverteilung erfüllten.