Die Demonstranten forderten auf Transparenten Lohnerhöhungen sowie den Erhalt ihrer Altersversorgung. Die Gewerkschaften dbb, verdi und GEW hatten ihre Mitglieder zum Warnstreik aufgerufen. Da sich zahlreiche Lehrer beteiligten, gab es in den drei Südost-Ländern vielerorts Unterrichtsausfall.

Zahlreiche Teilnehmer der Protestkundgebung waren mit Bussen nach Leipzig gereist. Im Minutentakt hielten die Busse am Augustusplatz in der Innenstadt. Wegen der Großkundgebung mussten Straßenbahnen Umleitung fahren.

Mit dem Warnstreik wollen die Gewerkschaften Druck machen für die Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes der Länder. Die Proteste in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren der Auftakt einer bundesweiten Warnstreik-Welle. Am heutigen Mittwoch soll Nordrhein-Westfalen folgen, am Donnerstag unter anderen Bayern, Baden-Württemberg und Berlin. Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 175 Euro mehr. Für Azubis solle es Übernahmegarantien geben. Zudem dürfe die betriebliche Altersversorgung der Beschäftigten nicht angetastet werden.