"In Anbetracht der lang andauernden Hitze und der fehlenden Niederschläge im Juli bin ich froh, dass wir nicht den Negativrekord vom Sommer 2003 mit 747 Bränden auf 632 Hektar erreicht haben", sagte Minister Dietmar Woidke (SPD).
"Daran hat auch die gute Überwachung durch die Forstverwaltung und das schnelle Eingreifen der Feuerwehren einen erheblichen Anteil." Ein Drittel der Waldbrände gehe auf Brandstiftung zurück. Am meisten betroffen waren das das Amt für Forstwirtschaft Lübben (Dahme-Spreewald) mit 55 Bränden und 64,51 Hektar sowie das Amt für Forstwirtschaft Müllrose (Oder-Spree) mit 33 Bränden auf 68,60 Hektar verbranntem Wald.
In der Prignitz gab es wegen höherer Niederschläge nach Ministeriumsangaben nur fünf Brände mit 0,8 Hektar Fläche. Landesweit wurden sieben Großbrände auf rund 145 Hektar Fläche registriert. Das größte Feuer brach in der Oberförsterei Neuzelle (Oder-Spree) aus (65,28 Hektar). "Ein Katastrophenbrand mit einer Fläche von mehr als 100 Hektar war glücklicherweise nicht zu verzeichnen", hieß es.
Trockenes und warmes Wetter im September könne die Waldbrandgefahr zwar noch einmal wachsen lassen, doch scheine die größte Gefahr vorüber zu sein. (dpa/mb)