Die Ministerin stellte am Donnerstag die Ergebnisse einer Studie zum Landeserziehungsgeld vor. Seit Einführung im Jahr 1992 sind rund 630,8 Millionen Euro geflossen. "Das sind uns unsere Kinder und unsere Familien auch wert", sagte Clauß. Rund 225 000 Eltern, die ihre Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr zu Hause betreuten, haben Leistungen des Freistaates in Anspruch genommen. Laut Clauß war das mehr als die Hälfte aller Eltern der betreffenden Geburtsjahrgänge. Das Landeserziehungsgeld sei eine der erfolgreichsten familienpolitischen Leistungen des Freistaates, würdigte die Ministerin. Neben Sachsen gewähren nur noch weitere drei Bundesländer - Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg - ein Erziehungsgeld. Aus Sicht der Eltern ist das Landeserziehungsgeld ausbaufähig, ergab die Studie mit Angaben von rund 2350 Familien. Mehr als die Hälfte derer, die Erziehungsgeld beziehen, möchten länger als bisher unterstützt werden. Etwa ein Viertel würde sich über einen höheren Betrag freuen. dpa/mb