Zu jenen, deren Schicksal nun wieder in Erinnerung gerufen wird, zählt Walter Cramer. Er war in die Pläne des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 verwickelt und wurde deswegen im November 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Klein und quadratisch glänzen die Stolpersteine messingfarben zwischen Gehwegplatten, versehen sind sie mit einem Namen, Geburts- und Sterbejahr sowie dem Todesort. Sie markieren die früheren Wohnorte der Opfer des Nationalsozialismus; meist deportierte Juden.

In Deutschland und anderen Ländern in Europa liegen mittlerweile bald 40 000 dieser Steine und halten die Erinnerung lebendig. Allein in Deutschland gibt es sie in mehreren Hundert Orten. In Leipzig sollen Ende dieses Jahres wieder neue Steine hinzukommen.