Dabei richte sich ihr Widerstand gegen die "erdrückende Bürokratie" und die chronische Unterfinanzierung der ambulanten Versorgung, sagte der Vorsitzende der brandenburgischen Ärzte-Union, Werner Hessel, gestern in Potsdam. Besonders das geplante Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz fänden viele Mediziner "ganz fürchterlich".
Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, Hans-Joachim Helming, erklärte, das Gesetz bedeute "mehr Administration und Regulierung", nichts werde dadurch leichter und es ändere nichts am Geldmangel. Das Defizit im vergangenen und im laufenden Jahr beläuft sich Helming zufolge auf jeweils zwölf Millionen Euro. (dpa/ta)