Justizministerin Beate Blechinger (CDU) übergab dem Verein eine Förderurkunde über fast 208 000 Euro. Damit kann der landesweit größte Opferhilfeverein 85 Prozent seines diesjährigen Finanzbedarfs decken, den Rest bringt er aus Eigenmitteln auf. Der Verein betreut und unterstützt Opfer und Zeugen von Straftaten und deren Angehörige. Mit dem Geld würden hauptsächlich Personalkosten für Psychologen, Therapeuten und Sozialarbeiter an den sechs Standorten des Vereins sowie Mietkosten beglichen, teilte das Justizministerium mit. Der Förderbetrag stammt aus dem Etat des Ministeriums sowie aus Lottomitteln. Im vergangenen Jahr waren es knapp 180 000 Euro. Bislang hatte der Verein sechs Stellen zur Verfügung. dpa/mb