Wenn das griechische Volk die neue Vereinbarung ablehne, „wird sie nicht verabschiedet“. Gleichzeitig kündigte Papandreou eine Vertrauensfrage im Parlament an .Palästina wird Unesco-Vollmitglied

U ngeachtet des heftigen Widerstands der USA und Israels ist Palästina Vollmitglied der UN-Kulturorganisation Unesco geworden. Die Generalkonferenz der Organisation stimmte am Montag in Paris dem Antrag der Palästinenser mit der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit zu. Unter den anwesenden Ländern stimmten 107 für den Antrag, 14 votierten dagegen und 52 enthielten sich. Deutschland stimmte dabei wie die USA mit Nein, Frankreich befürwortete dagegen den Beitritt Palästinas .

Belgien steigt aus der Atomenergie aus

B elgien will ab 2015 mit dem Ausstieg aus der Atomkraft ernstmachen. Die künftige Regierungskoalition unter der Führung des wallonischen Sozialdemokraten Elio di Rupo will aber erst später festlegen, wann der erste Reaktor tatsächlich abgeschaltet wird und wie lange es bis zur Stilllegung des letzten dauert. Belgien hat insgesamt sieben Reaktoren in den zwei Atomkraftwerken Doel und Tihange .

Atambajew mit Wahlsieg in Kirgistan

B ei der Präsidentenwahl in Kirgistan hat der Sozialdemokrat Almasbek Atambajew offenbar einen deutlichen Sieg errungen. Nach Auszählung fast aller Stimmen lag der frühere Ministerpräsident mit mehr als 63 Prozent in Führung, hieß es am Montag in Bischkek. Die beiden schärfsten Konkurrenten Kamtschibek Taschijew und Adachan Madumarow kündigten an, das Ergebnis wegen „massiver Unregelmäßigkeiten“ anzufechten .

17 Tote bei Anschlag auf Nato-Konvoi in Kabul

Bei einem der bislang schwersten Anschläge auf ausländische Truppen in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Samstag 17 Menschen getötet worden. Unter den 13 ausländischen Opfer waren zehn US-Bürger, außerdem wurden zwei Briten und ein kanadischer Soldat getötet. Bei einer Taliban-Attacke auf die Vereinten Nationen in Kandahar wurden drei einheimische Mitarbeiter des Flüchtlin gshilfswerks UNHCR getötet.

Plewnelijew gewinnt Stichwahl in Bulgarien

I n Bulgarien hat der Kandidat der konservativen Regierungspartei Rossen Plewnelijew die Stichwahl um das Amt des Präsidenten gewonnen. Nachdem sich Plewnelijew in der Nacht zuvor bereits zum Sieger erklärt hatte, bestätigte die zentrale Wahlkommission am Montag das Ergebnis. Demnach hatte Plewnelijew nach Auszählung fast aller Stimmen einen Anteil von 52,56 Prozent für sich verbucht .