Wie die Bürgerinitiative "Freie Heide" gestern mitteilte, forderten sie unter anderem, dass sich die Regierungschefin für eine zivile Zukunft des Areals bei Wittstock ausspricht. Gegen eine militärische Nutzung des 14 000 Hektar großen Geländes hatten zu Ostern mehrere tausend Menschen protestiert.
Die "Bombodrom"-Gegner befürchten, dass in Nordbrandenburg der größte Tiefflug- Übungsplatz Mitteleuropas entstehen soll. Das Gelände war bis 1993 von der Sowjetarmee genutzt worden. Landesregierungen wie Parlamente in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben sich vor allem im Hinblick auf den Tourismus in der Region für eine zivile Nutzung ausgesprochen.
Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) hatte dagegen im Februar dieses Jahres bekräftigt, dass die Streitkräfte an ihren Plänen festhalten. (dpa/ta)