Knapp 86 000 eingesparte Hafttage gingen auf das Programm "Schwitzen statt Sitzen" zurück. Es erlaubt Straftätern, die ihre Geldstrafe nicht zahlen können und statt- dessen eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten müssten, diese zugunsten von gemeinnütziger Arbeit zu vermeiden. Weitere 15 000 Hafttage hätten sich Gefangene erspart, die ihre Ersatzfreiheitsstrafe zwar antraten, ihre Haft aber durch Arbeit in der Justizvollzugsanstalt verkürzten.
Im gesamten Jahr 2005 hatten die beiden Programme laut Ministerium zur Vermeidung von rund 180 000 Hafttagen geführt, 2004 waren auf diese Weise knapp 152 000 Hafttage eingespart worden. (ddp/mb)