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100 Tage Mindestlohn sorgt für heftigen Streit

Berlin. 100 Tage nach dem Start des Mindestlohns spitzt sich der Streit um das Gesetz zu. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) erteilte Forderungen nach Änderungen am Donnerstag eine Absage.

Der Mindestlohn habe keine erkennbaren Jobverluste oder spürbaren Preissteigerungen gebracht. Aus der Wirtschaft kamen nachdrückliche Aufforderungen zur Nachbesserung. Der Parlamentskreis Mittelstand der Unions-Fraktion forderte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, "die Ministerin zu Entbürokratisierungsmaßnahmen anzuweisen". Heute vor 100 Tagen wurde die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro eingeführt. Am 23. April will die Koalition mögliche Änderungen beraten. dpa/bl Kommentar

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