Laut der Studie "Leben in Europa" sei die Gefahr von Armut im europäischen Vergleich aber unterdurchschnittlich, sagte der Vizepräsident des Amtes, Walter Radermacher. In Irland und Portugal sei jeder Fünfte im Jahr 2003 von Armut bedroht gewesen. In den neuen Ländern ist die Armutsgefährdung mit 17 Prozent deutlich höher als im Westen mit zwölf Prozent.
Als armutsgefährdet gelten Menschen, die 2004 pro Monat weniger als 856 Euro hatten, das sind 60 Prozent des mittleren Einkommens (1427 Euro). Eine Familie mit zwei Kindern ist demnach armutsgefährdet, wenn ihr weniger als 1798 Euro zur Verfügung stehen. (dpa/ta)