„Das ist wieder ein Sechs-Punkte-Spiel, wie das in Sachsenhausen. Da sollten wir mit der gleichen Einstellung herangehen“, erwartet der Coach von seiner Mannschaft eine ähnliche Leistung wie vor Wochenfrist. Konzentriert von der ersten Sekunde müsse das Team auftreten und mit dem Willen, die Serie gegen Frankfurt mit einem Erfolg zu beenden. „Jede Serie geht einmal zu Ende“, macht Kapitän Sebastian Jurrack seiner Truppe Mut gegen den Heim-Angstgegner. „In Frankfurt hatten wir in drei Jahren auch nie etwas gerissen“, sagt Jurrack. „Dann kam zum Auftakt der vergangenen Spielzeit der 4:0-Sieg bei der Viktoria und schon war die Negativ-Serie vorbei.“

Gleichzeitig verweisen Trainer und Kapitän auf die durchwachsene Auswärtsbilanz der Viktoria. Auf sechs Reisen haben die Frankfurter in dieser Saison erst einmal gewonnen. Das allerdings mit 3:2 beim Tabellendritten MSV Neuruppin. Die restlichen Begegnungen brachten null Punkte und 3:11 Tore. „Wir brauchen also keine Angst zu haben, es besteht aber auch kein Grund für Überheblichkeit“, betont der Kapitän, der darauf verweist, dass die Lübbener Auswärtsbilanz erst durch den Sieg in Sachsenhausen um einen Zähler besser ist.

Einen Punkt besser und einen Platz vor den Frankfurtern steht Grün-Weiß durch den Dreier in Sachsenhausen. „Wir müssen am Samstag unbedingt nachlegen, sonst war der Auswärtssieg nichts wert“, fordert Sebastian Jurrack. Dafür müsse die Mannschaft jedoch läuferisch und kämpferisch alles in die Waagschale werfen.

Trainer Frieder Andrich hat zudem endlich einmal die Qual der Wahl. Bis auf die langzeitverletzten Clemens Becker und Steven Hoffmann sowie Denny Matthes, der sich mit einer Verletzung abmeldete, gab es zur Wochenmitte keine weiteren Hiobsbotschaften. „Eigentlich müssten alle übrigen Spieler da sein“, informierte Co-Trainer Oliver Keutel. „Auch Ahmet Ayata, der in Sachsenhausen verletzt ausgewechselt wurde, wird wohl spielen können“, so Keutel.