In dem Gebiet von Maryland bis Maine waren am Wochenende zum Teil mehr als 80 Zentimeter Schnee gefallen. Mindestens 21 Menschen kamen ums Leben, die meisten von ihnen durch umstürzende Bäume oder bei Verkehrsunfällen. Hunderte Schulen wurden geschlossen. Zeitweise waren mehr als drei Millionen Haushalte und Unternehmen ohne Strom.

Polizistenmörder mit Hochdruck gesucht



In Augsburg wird weiter mit Hochdruck nach dem Polizistenmörder gefahndet. Eine 40-köpfige Sonderkommission suche mit Hochdruck nach dem Todesschützen und seinem Komplizen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Es seien bislang mehr als 200 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Der Täter hatte am Freitag im Augsburger Siebentischwald einen 41 Jahre alten Polizisten erschossen und dessen 30 Jahre alte Kollegin verletzt. Die beiden unbekannten Männer flüchteten mit einem Motorrad vor der Polizeikontrolle. Am Tatort fanden Beamte bei einer Suchaktion später die Schusswaffe, das Motorrad wurde in Ingolstadt sichergestellt.

Magma-Ausbruch vor Kanareninsel El Hierro



E in Vulkan auf dem Grund des Atlantiks hat bei der Kanareninsel El Hierro erneut rauchende Magma-Brocken an die Meeresoberfläche geschleudert. Das Wasser nahm nach spanischen Medienberichten vom Dienstag vor der Südküste der Insel eine dunkle Farbe an. Der Unterwasser-Vulkan war vor etwa drei Wochen entstanden, als sich auf dem Meeresboden in 300 Metern Tiefe ein Riss aufgetan hatte und Magma ausgetreten war. Der Magma-Austritt löste ein großes Fischsterben aus. „Das betroffene Seegebiet ist anscheinend ohne Fische“, sagte der Meeresbiologe Alberto Brito. Der Austritt von Gasen und Magma-Partikeln habe dazu geführt, dass dem Meerwasser der Sauerstoff fehlte .

Missbrauchprozess gegen Cottbuser Lehrer

Ein Lehrer aus Cottbus muss sich seit Dienstag wegen versuchten sexuellen Missbrauchs eines vermeintlich 13-jährigen Jungen vor dem Berliner Amtsgericht verantworten. Der 52-Jährige war einem Lockvogel in der umstrittenen Fernsehsendung „Tatort Internet“ auf RTL II aufgesessen. Der Angeklagte sagte zu Prozessauftakt, er habe keine sexuellen Absichten bei seinem Treffen mit dem vermeintlichen Kind im Juni 2010 in der Hauptstadt gehabt. Der in Burg (Spree-Neiße) unterrichtende Pädagoge hatte im Internet unter dem Chatnamen „rainbowgerd“ Kontakt mit seinem Opfer aufgenommen. Beide vereinbarten ein Treffen und laut Staatsanwaltschaft auch Sex. Den Ermittlungen zufolge zog sich der Lehrer nach seiner Ankunft in einer Wohnung im Berliner Stadtteil Friedrichshain nackt aus . Der Prozess soll am 18. November fortgestzt werden.