Nun ist es Ihnen tatsächlich gelungen, Bundeskanzlerin Angela Merkel nach 2009 zum zweiten Mal als Unterstützerin Ihres Wahlkampfes nach Finsterwalde zu holen. Wann und auf welchem Wege haben Sie die erste Anfrage gestellt?
Ich kenne Bundeskanzlerin Merkel - wir sind immerhin 1990 gemeinsam in den Deutschen Bundestag gekommen - recht gut und wir sprechen im oder am Rande des Plenums regelmäßig miteinander. Wichtige Termine müssen aber über die Büros und in diesem Fall über die Parteizentrale abgestimmt werden. Deshalb hatte ich ihr bereits am 19. Dezember vergangenen Jahres geschrieben. Ich freue mich sehr, dass Angela Merkel wieder in meinen Wahlkreis kommt.

Wie bereiten Sie die Kanzlerin auf ihren Besuch in Elbe-Elster vor?
Angela Merkel kennt meinen Wahlkreis Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz gut, und sie kennt Brandenburg gut. Das Regierungsprogramm trägt ihre Handschrift, und das reicht ihr als Vorbereitung durchaus.

Gibt es bereits konkrete Vorstellungen über den Ablauf des Besuches?
Das wird sich in den nächsten Wochen herausstellen. Die Bürger können davon ausgehen, dass die Veranstaltung grundsätzlich ähnlich wie vor vier Jahren abläuft. Nachmittags etwas Aufwärmprogramm und um 18 Uhr soll die Kanzlerin hier sein.

Mit der Erfahrung von 2009 lässt sich manches routinierter vorbereiten, gibt es diesmal Besonderheiten zu beachten?
Nein, alle Beteiligten sind routiniert und eingespielt. Besonders positiv ist noch hervorzuheben, dass wir mit Christian Jaschinski den Landrat in Elbe-Elster und mit Jörg Gampe den Bürgermeister der gastgebenden Stadt Finsterwalde stellen. Das freut mich natürlich sehr.

Mit Michael Stübgen sprach

Gabi Böttcher