Bildergalerie Nach 300 Jahren tauchen erste Reste des Zeithainer Lustlagers auf

Anlass für die Grabungen im sächsischen Glaubitz unweit der Elbe ist die Neu-Verlegung einer Gasleitung.
© Foto: Daniel Roßbach | LR
Das Grabungs-Areal reicht von den Bronzezeit-Gräbern im Vordergrund bis zur Fundstelle der Reste des Lustlagers bei den Bäumen am Ende des Wegs.
© Foto: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Unterschiedliche Färbung des Bodens zeigt, wo Gräben existiert haben und eventuell Artefakte verschüttet sind. Diese Unterschiede sind im sandigen Untergrund aber nur schwach zu sehen. Der bewahrt aber die Gegenstände gut und macht es vergleichsweise einfach, sie auszugraben.
© Foto: Daniel Roßbach | LR
Svenn Gebauer ist Mitarbeiter des Sächsischen Landesamt für Archäologie, das die Grabungen projektgebunden durchführt.
© Foto: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Zum Freilegen einer Grabvase kommt neben einem Pinsel auch dieses als Spachtel modellierte Stück Zollstock zum Einsatz.
© Foto: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Eine andere Mitarbeiterin, Ute Nagy, fertigt eine Zeichnung der Grabungen an.
© Foto: Daniel Roßbach | LR
Grabungsleiter Robert Ansorg zeigt die Funde, die dem Zeithainer Lustlager zugeordnet werden. Es sind die ersten überhaupt.
© Foto: Daniel Roßbach | LR
Die Archäologen können nicht sagen, wie viele der Stücke schon während der Gelage des Lagers zu Bruch gingen - und wie viele später durch die Pflüge auf den Felder, unter denen sie liegen.
© Foto: Daniel Roßbach | LR
Die Herstellung von Waldglas verbrauchte immense Mengen Holz, das zu Pottasche (Kaliumcarbonat) ausgelaugt wurde. Für ein Kilo Pottasche brauchte es 750 Kilo Holz.
© Foto: Daniel Roßbach | LR
Diese Art luxuriöser Keramik heißt, nach der italienischen Stadt Faenza, in der ihr Stil geprägt wurde, Fayence.
© Foto: Daniel Roßbach | LR
Eine Übersicht der bereits ausgegrabenen Funde aus der Bronzezeit. Die Lausitzer Kultur existierte etwa von 1300 bis 500 v. Chr.
© Foto: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Knapp 3000 Jahre alte Schalen, bei denen die Archäolog*innen zusammenhängende Stücke identifizieren und zusammenkleben konnten.
© Foto: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Grabungsleiter Robert Ansorg zeigt die Verzierungen einer Scherbe der Bronzezeitlichen Gefäße der Lausitzer Kultur, ca 800 v.Chr.
© Foto: Daniel Roßbach | LR
Was blieb vom Zeithainer Lustlager? Vier aus Sandstein erbaute Obelisken stehen bis heute an den Grenzen des damaligen Manövergebietes.
© Foto: Daniel Roßbach | LR
Bilder / 10. Mai 2019, 13:03 Uhr