Aufgrund einer paranoiden Schizophrenie sei sie schuldunfähig und gefährlich, erklärten die Richter. Deshalb werde die Frau in einer Fachklinik untergebracht. Sie hatte ihre drei bis neun Jahre alten Söhne Anfang Dezember 2007 betäubt und dann erstickt. Einem Gutachten zufolge handelte sie im Wahn, um ihre Kinder vor "bösen Mächten" zu schützen. Das Gericht folgte den Anträgen von Anklage, Verteidigung und Nebenklage.
Die Mutter glaubte fest, dass ihre Kinder nur im Jenseits sicher seien, hatte ein Gutachter erklärt. Sie sei in einem Wahnsystem verstrickt, das sie nicht durchbrechen konnte.
Die Tragödie in dem Ort nahe der Ostsee hatte bundesweit Fassungslosigkeit ausgelöst. (dpa/ig)