Die Ausgangspositionen waren im Vorfeld klar abgesteckt. Während Blankenfelde sich zuletzt bis auf den zweiten Rang vorarbeiten konnte, hieß es für die Empor-Kicker beim Gastspiel in Mahlow nicht zu verlieren. Doch dieses Vorhaben misslang. Zwei Merkmale für die Niederlage waren erkennbar. Zum einen waren die Gastgeber körperlich deutlich präsenter und zum anderen zeigte der Preußen-Sturm die größere Durchschlagskraft. Da die Gäste berufsbedingt auf den neuen Angreifer Rzeppa verzichten mussten, wurde nur mit einer echten Sturmspitze in Person von Marcus Beyer begonnen. In einem Kampfspiel neutralisierten sich beide Teams weitgehend ohne größere Tormöglichkeiten. Hektischer verliefen die Schlussminuten vor der Pause: Die Hausherren waren nun deutlich am Drücker. Daraus resultierten vier große Möglichkeiten, wobei sich die Mühlberger unzufrieden mit dem Auftreten des Schiedsrichterassistenten zeigten, da Abseitsstellungen nicht angezeigt wurden. Konnte bei drei Aktionen jeweils durch Latte, Pfosten und Rene´ Jessulat der Rückstand verhindert werden, lag die Kugel in der 42. Minute im Mühlberger Netz. Michael Frindt schob eiskalt zur Führung ein. Im zweiten Abschnitt trat eine andere Mühlberger Mannschaft auf, die nun Willen zeigte. Doch Großchancen blieben weiter Mangelware. So blieb es bis zur 70. Minute ausgeglichen. Dann folgte die beste Mühlberger Phase. Empor brachte den Tabellenzweiten ins Wanken, aber da drei beste Möglichkeiten nicht konsequent verwertet wurden, fiel der Favorit nicht. Nachdem die Gäste den Libero auflösten und im Schlussgang sogar Keeper Rene´ Jessulat im gegnerischen Strafraum auftauchte, stachen die Preußen mit einem Konter in der Nachspielzeit zu. Thomas Welskopf schloss diesen zum 2:0-Endstand ab. Als Fazit bleibt zu sagen, dass die Gastgeber ein Tor besser waren. Ein Empor-Punktgewinn wäre insgesamt nur glücklich ausgefallen. red/Herrmann