Denn die Strategie einiger Energieversorger sei es zum Beispiel, im Inland Öko-Strom zu vermarkten, der meist bei alten Wasserkraftwerken im Ausland eingekauft wird. Der ausländische Stromproduzent schließt die auftretende Angebotslücke, indem er in neue Kohle- oder Atomkraftwerke investiert. Anbieter wie Naturstrom, Lichtblick, Greenpeace, Genial Grün, Naturenergie und Naturwatt heben sich als reine Ökostrom-Anbieter durch einen breit ausgelegten Öko-Energiemix mit neuer Technologie ab. Lichtblick bezieht grünen Strom zu elf Prozent aus Bio-Masse. Naturstrom besorgt sich neben 51 Prozent Wasserkraft auch Öko-Strom zu 48,7 Prozent aus Wind und einem Teil Solarenergie. Greenpeace kommt auf fünf Prozent Wind. Verbraucher, die auf grüne Energie setzen wollen, sollten sich daher über die Herkunft des Stroms informieren. Sicherheit ist allerdings nur schwer zu haben: Auch die zahlreichen Gütesiegel und Zertifikate bieten keine endgültige Gewähr für sauberen Strom. pm/han