Einem Bericht der Zeitschrift "Guter Rat" (Ausgabe 9/2008) zufolge gestaltet sich die Mitnahme der Rufnummer - auch "Portierung" genannt - von einem Anbieter zum anderen "häufig äußerst schwierig". Das liege oft aber auch am Vorgehen des Kunden. Daher empfehlen die Experten, die Kündigung des bisherigen Anschlusses und die Portierung den neuen Anbieter erledigen zu lassen. Der Haken dabei sei aber, dass der Verbraucher diese Wahl nicht immer hat: "Es kann sein, dass der neue Anbieter sagt, der alte müsse die Portierung übernehmen."
Scherereien vorbeugen kann der Verbraucher, indem er auf eine schriftliche Auftragsbestätigung besteht. Am besten dran sei er, wenn der neue Anbieter ein Datum nennt, bis zu dem die Ummeldung erledigt ist.
Klappt die Ummeldung mitsamt der Nummern-Mitnahme nicht innerhalb der genannten Frist, hat der Kunde unter Umständen einen Anspruch auf Schadenersatz. Diesen tatsächlich durchsetzen zu können, sei jedoch schwierig, so Hagen. So sei beispielsweise nur mit großem Aufwand zu ermitteln, ob der alte oder der neue Anbieter für die Verzögerung verantwortlich ist. "Der zweite Schritt, den entstandenen Schaden zu beziffern, ist noch schwieriger." (dpa/eb)