Während erst vor Kurzem der aktuelle Heimatkalender 2020 der Stadt Spermberg und Umgebung herausgebracht wurde, liegt sein Nachfolger fast schon in den letzten Zügen. „Die Geschichten stehen so weit, müssen aber noch redaktionell aufgearbeitet und für das Layout angepasst werden, bevor die 2021-Ausgabe Mitte des kommenden Jahres in den Druck gehen kann“, erklärt Ralf-Peter Tiegs, Vorsitzender des Kulturbundes, der sich wiederum um den Heimatkalender kümmert.

Tipps von Einheimischen weden gern genommen

Obwohl das Redaktionsteam des Kalenders recht gut aufgestellt ist, wünscht sich Tiegs gern ein wenig mehr Teilnahme ortsansässiger Firmen und auch von Bürgern. „Hinweise oder Tipps der Einheimischen sind bei uns stets willkommen, weil wir natürlich auch wissen wollen, was die Bürger interessiert.“ Allerdings sei es ratsam, sich im Vorfeld zu informieren, welche Themen und Geschichten bereits erschienen seien, ergänzt Tiegs. Schließlich sind schon 32 Jahrgänge der beliebten Chronik erschienen.

Zusammenarbeit mit Lehrern denkbar

Tiegs, der die Redaktion des Kalenderteams leitet, würde sich beispielsweise mehr Information über Landhebammen wüschen, die in den 40er-/50er-Jahren Hausgeburten begleiteten. „Idealerweise würde ich diese Informationen direkt aus erster Hand, von einer Hebamme, die damals aktiv war, wünschen“, so der Vereinsvorsitzende. Darüber hinaus werde stets auch nach tollen Geschichten aus den Ortsteilen gesucht, so Tiegs weiter.

„Gern würden wir künftig auch mit Deutsch- und Geschichtslehrern zusammenarbeiten, um die örtliche Heimatgeschichte der Jugend näherzubringen.“