Das Ensemble unter Leitung des Dirigenten Antal Barnás spielte bei seinem dritten Auftritt in Peitz vorrangig Walzer und schnelle Polkas von Johann Strauß, Vater und Sohn, Josef Strauß und Carl Michael Ziehrer.

Das aus Musikern der besten Budapester Orchester bestehende Ensemble hat sich seit 1999 unter anderem auf leichte Wiener Klassik und Operetten dieser Zeit mit einem Schwerpunkt auf Werken der Straußdynastie, ihrer Zeitgenossen und Nachfolger spezialisiert. Es gibt zahlreiche CD-Einspielungen.

Der Abend begann mit einem Abstecher nach Italien. Die mit viel Beifall aufgenommene Ouvertüre von Rossinis komischer Oper "Der Barbier von Sevilla" stimmte das Publikum auf das Konzert ein. Es folgten schnelle Polkas und einige der Walzer, welche die Wiener Bälle und das musikalische Leben im Österreich des 19. Jahrhunderts prägten. Eine Referenz an das Heimatland der Musiker bildete die Polka "Eljen a Magyar" von Johann Strauß (Sohn). Den zweiten Teil leitete die Ouvertüre zur Operette "Gräfin Mariza" von Emmerich Kalman ein. Mit dem Frühlingsstimmen-Walzer, "An der schönen blauen Donau" und dem Radetzky-Marsch waren populäre Melodien zu hören, die seit Jahrzehnten das musikalische Bild der Strauß-Zeit bestimmen und immer wieder die Zuhörer begeistern.