Wegen grob fahrlässiger Brandstiftung wurde er nun zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, wie das zuständige Landgericht in Santa Cruz de Tenerife bestätigte.

Der geständige 27-Jährige muss nach dem Urteil außerdem mehrere betroffene Gemeinden und Privatpersonen sowie die Familie eines bei der Brandbekämpfung ums Leben gekommenen 54-jährigen Forstarbeiters finanziell entschädigen. Nach Berichten von Medien werden allein die Ausgaben der Inselregierung für Brandbekämpfung, andere Notmaßnahmen und Wiederaufforstung auf mindestens 1,8 Millionen Euro geschätzt.

Bei dem Brand waren Anfang August knapp 5000 Hektar Pinien- und Kiefernwald vernichtet worden.