Das Bankhaus Löbbecke aus Berlin, eine der ältesten Privatbanken Deutschlands, informierte zur internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Dr. Frank Geilfuß, Chefvolkswirt und Prokurist, referierte unter dem provozierenden Titel "Überstanden oder … nur Atempause?" Er erklärte mittels einer Präsentation entsprechende Indizes, Diagramme und Kurven und erläuterte der Mitgliederversammlung Begriffe aus dem Bankenwesen. Eingegangen wurde auch auf Auswirkungen und Folgen der Krise, so gab es Antworten auf die Frage "Was bedeutet Kreditklemme?". Der Verein bedankte sich bei den Gästen mit regionalen Produkten.Danach diskutierten die Mitglieder, wie die Öffentlichkeitsarbeit im Verein, der als Wirtschaftsraum Schraden in seiner Fläche rund 60 000 Einwohner repräsentiert, zu verbessern ist. Vereinsmitglieder sind Unternehmen aus Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen, aber auch Vereine, Kommunen der Region sowie engagierte Privatpersonen. Als Plattformen sollten verstärkt die eigene Internetseite sowie die Amtsblätter der Kommunen genutzt werden. "Angedacht ist eine Mitgliederbefragung zu Bedarfen. Wie kann die Arbeit besser, interessanter und jedem zugänglich gestaltet werden?", informierte Broszinski. Beraten wurden Aktivitäten, wie Netzwerke zu bilden sind und Weiterbildungen genutzt werden können.Ausgewertet wurde der Workshop zur Methode des Sensitivitätsmodells, der im März in Doberlug-Kirchhain stattfand (die RUNDSCHAU berichtete). Ob und wie soll das Modell weiter verfolgt werden? Als Ziel werde angesteuert, daraus ein förderfähiges Leader-Projekt zu entwickeln, so der Vorsitzende. Dieser Vorschlag soll in die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Elbe-Elster, der gemeinsamen ARGE von Wirtschaftsraum Schraden und Wald- und Heideland, eingebracht werden.