An markanten Orten wie dem Spremberger Turm, der Stadtmauer, dem Altmarkt, dem Schlosskirch-, Oberkirch- und Klosterkirchplatz gab es Informationen über die Märkte als Keimzelle der frühmittelalterlichen Stadt und die Bedeutung dieser Warenbörsen für die Versorgung der Einwohner und als Quelle des Reichtums. Vorgestellt wurden die großen Märkte zu Ostern und im September, die Spezial- und Wochenmärkte. Es fehlte auch nicht der Hinweis auf eine Cottbuser Besonderheit - den einzigen deutschen Karpfenmarkt.

Die Gästeführer boten über Fakten hinaus auch eine gute Show. Als Marktfrauen kostümiert, plauderten sie über den Alltag im Mittelalter und die Konkurrenz um die besten Verkaufsplätze. Aus Bauchläden, Kiepen und dem Handwagen wurden Cottbuser Kekse, Bonbons, Spreewaldbitter, Tee, Schmalzstullen, Kuchen und Blumen verteilt. Vorbereitet hatte das vierte derartige Spektakel die Interessengemeinschaft Lausitzer Gästeführer.