Sabine Rescher, die Caseler Ortsvorsteherin und Vereinsvorsitzende, winkt ihre Ehrengäste zur Rundfahrt mit dem Tretmobil. Die "Six-Pack-Fahrräder" hatte das "excursio"-Besucherzentrum aus Welzow bereitgestellt. Gemeinsam mit der Drebkauer Brunnenfee Christin II., mit Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger nebst Gattin Roswitha und dem Drebkauer Bürgermeister Dietmar Horke radelte sie vom Festplatz zum See. Dort entdeckten sie die Piratenbucht und den Drebkauer Drachenvater Dieter Klante, der die Brise vom See als Flugwind für seine Drachen nutzte.

Die Besucher am Festplatz bestaunten den Spielplatz und die ersten Gartenstrukturen. Im künftigen Informationszentrum gab es Kaffee und Kuchen von den Frauen des Drebkauer Ortsteiles Casel. Vereinsmitglied Margit Neugebauer schenkte Bohnentrank aus und Vereinskollegin Siegrid Sperling behielt die Übersicht über Mohn- und Kirschstreuselleckereien. Die Jugend des Vereins fand reißenden Absatz mit den Tombolalosen. In der offenen Halle gegenüber waren traditionelles Handwerk und Kunst zu bestaunen. Matthias Grande aus Schorbus zeigte, wie sich Holz ummantelte Kugelschreiber drechseln lassen. Bilder von Wenke Richter aus Senftenberg und die Schafwollsocken von Margit Semisch aus Löschen lockten Neugierige ebenso an wie tönerne Kräuterschilder und Stoffpuppen. Jana Gedai (11) aus Ressen ließ sich von Gudrun Schmidt aus Cottbus bei ihren Filzblüten helfen. Das archäotechnische Zentrum "atz" aus Welzow bastelte mit Besuchern Tonperlenketten. Carola Mahling betreute das Kürbisschnitzen. Diana Reichelt zeigte stolz ihre Zierkürbis-Zucchini-Schnecke.

Begleitet wurde das Fest von den Fidelen Gaglowern und von den Drebkauer Line Dancern. Wer Hunger bekam, probierte Flammkuchen oder Brot aus dem Backofen von Bernd Klaus oder nahm geräucherte Forelle mit. Die Durstigen kosteten Aronia-Wein von Bernd Schreiber aus Greifenhain und Cocktails an der Piratenbar. Das Fest machte neugierig auf die Eröffnung des Vereinszentrums im Mai 2014.