Da staunte selbst Alt-Rocker Peter Maffay. Und auch die britische Soulsängerin Joss Stone fand den Auftritt „richtig toll“: Mit einem fetzigen Gitarrensolo und seinem jugendlichen Charme hat sich am Samstagabend der elf Jahre alte Hardrock-Fan Hagen Brüggemann in der ZDF-Show „Wetten, dass..?“ die Herzen eines Millionenpublikums erobert.

Überrascht von soviel Talent ließ es sich Alt-Rocker Peter Maffay nicht nehmen, zur E-Gitarre zu greifen und mit dem Elfjährigen dem Publikum mit heißen Rockrhythmen noch mal ordentlich einzuheizen. Ein live zugeschaltetes Band-Mitglied von AC/DC versprach, sich demnächst mit dem Schüler zu treffen. Der von seinen Eltern mit dem Hardrock-Virus infizierte junge Westfale hatte sich zuvor in der ZDF-Show als brillanter Kenner des Repertoires der Hardrock-Gruppe AC/DC erwiesen.

Den Titel des Wettkönigs heimste der 23-jährige Amadei Weiland ein. Zwar verlor er die in einem Mainzer Reitzentrum ausgetragene Außenwette knapp. Die Behändigkeit, in der er zu Fuß die bis zu 1,40 Meter hohen Hindernisse eines Pferdeparcours übersprang, machte ihn aber dennoch zum unangefochtenen Publikumsliebling. Seine Kontrahentin, die Weltklasse-Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum, hatte den Hindernisparcours hoch zu Ross nur eine knappe Sekunde schneller absolviert.

Die Show selbst belegte im Quotenrennen am Samstagabend Platz eins. Insgesamt sahen im Schnitt 9,06 Millionen Menschen (29,1 Prozent) zu. Die etwa zeitgleiche RTL-Show „Das Supertalent“ mit Oberjuror Dieter Bohlen sowie Sylvie van der Vaart und Motsi Mabuse sahen im Schnitt 6,28 Millionen (20,0 Prozent).

Bei den übrigen Wetten verblüffte vor allem der australische Sportcoach Neil Whyte das Publikum. Mit einer unglaublichen Körperbeherrschung gelang es ihm, von Ball zu Ball zu hüpfen. Am Ende verlor er jedoch das Gleichgewicht und damit zugleich seine Wette.

Auf Gottschalks Gästecouch hatte sich Vertreter aus Musik, Film- und Showgeschäft eingefunden – neben dem Komiker Michael („Bully“) Herbig und dem britischen Schauspieler Rowan Atkinson („Mr. Bean“) auch die Popsängerin Sarah Connor. Leicht verloren wirkte die etwas wortkarge englische Popmusikerin Jessie J.