Der erinnert sich an seine Jugendzeit, als er bei einem Aufenthalt der DDR-Rad-Nationalmannschaft beim Steher-Training mit einem Motorrad als Schrittmacher vor Radrennfahrer Wolfgang Schmelzer fuhr. Schmelzer, der damals offensichtlich noch nicht mit allen Steherregeln vertraut war, habe nach wenigen Runden von hinten etwas gerufen, erinnert sich Suschowk. Er selbst habe den fürs Tempomachen üblichen Ruf "Allez!" von Schmelzer verstanden und gab Gas. Schmelzer hatte jedoch nur seine völlige Mattheit mit dem Wort "Alle!" artikuliert. Dazu hätte er laut Stehersprache allerdings ein "Ho!" brüllen müssen, so Suschowk. Schmelzer ging als Spitzenfahrer in die DDR-Radsportgeschichte ein. Ob das auf das harte Forster Training mit Gerd Suschowk zurückzuführen ist, kann natürlich niemand nachweisen.

Was ein Bericht in der Zeitung auslösen kann, damit hatten die Kanuten der Spremberger SG Einheit nicht gerechnet. Nachdem vor wenigen Tagen in der RUNDSCHAU zu lesen war, dass auf dem Sommerfest des Vereins nach dem Drachenbootrennen 20 Paddel verschwunden waren, setzte eine Welle der Hilfsbereitschaft ein. Die Telefone im Bootshaus an der Spree klingelten heiß. "Viele wollten mithelfen, den rätselhaften Diebstahl aufzuklären und teilten uns ihre Beobachtungen mit", sagt Vereinsvorsitzende Susann Wende. Des Rätsels Lösung stellte sich eine knappe Woche später dann allerdings ganz einfach dar. Ein befreundeter Sportverein aus Sachsen hatte beim Einpacken seine Drachenboote "doppelt beladen" und dieses erst ein paar Tage später bemerkt. Auch die sächsischen Sportler waren über dieses Versehen ganz aufgeregt und schickten die Paddel danach umgehend zurück. Damit haben sich auch an der Spremberger Spree nun wieder die Wogen der Aufregung geglättet.

Seit dieser Woche hat es Steffen Hube (r.) Schwarz auf Weiß: Die vom ihm geleitete Elektro-Service Weiche GmbH in Guben ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Errichtung von Fotovoltaik-Anlagen. Ein entsprechendes TÜV-Zertifikat nahm Hube zu Wochenbeginn von Harald Siegmund entgegen. Auch im heimischen Kerkwitz setzt Hube ganz auf Solarenergie, hat dort beispielsweise das Dach des Vereinsheims der Kleintierzüchter mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.