Mini-Segways sehen aus wie eine Mischung aus Segway und Skateboard. Sie haben zwei parallel stehende Reifen, ein kleines Trittbrett und fahren selbstständig dank eines Elek tromotors. Die Gefährte werden durch sanfte Gewichtsverlagerungen gelenkt.

Doch die Mini-Segways, welche auch als Self Balancing Scooter bezeichnet werden, können unter Umständen gefährlich sein, wie das Fachmagazin "c't" (Ausgabe 27/2015) berichtet. Im Praxistest ging ein Gefährt demnach während der Fahrt plötzlich aus, weil der Akku leer war. Dabei blockierten die Räder, schwere Stürze waren die Folge.

Dieses gefährliche Ausschaltproblem gilt aber nicht für alle Scooter, so die Experten. Viele laufen ohne Probleme. Ohne Protektoren für Knie, Ellenbogen und Handgelenke sowie einen Helm sollte man dennoch nicht auf einen Mini-Segway steigen. Ihre ersten Fahrversuche machen Anfänger lieber auf einer ebenen Fläche. Wenn sie schneller als sechs km/h sind, dürfen die Vehikel nicht auf Fußgängerwegen herumfahren.

Für den Straßenverkehr bräuchten sie eine Zulassung, wie es sie zum Beispiel für normale Segways gibt. "So eine Verordnung existiert für diese Gefährte jedoch nicht", sagt Welf Stankowitz vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Sie dürfen aus dem Grund nur auf privatem Gelände gefahren werden. Wenn man mit den Mini-Segways auf öffentlichem Grund fährt, droht ein Bußgeld. Wie unter anderem das Fachportal "golem.de" berichtet, hat der Internethändler Amazon in den USA einige Self Balancing Scooter aus seinem Sortiment genommen und verlangt von den Herstellern zunächst Nachweise zur Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen.