Viele Menschen wurden verletzt.

Die Erdstöße am frühen Donnerstagmorgen erreichten die Stärke 5,5 und erschütterten den Kreis Tashkurgan im Westen der Autonomen Region Xinjiang. Dutzende Nachbeben folgten.

Die Rettungsarbeiten sind angelaufen, unter den Trümmern werden aber noch Verschüttete vermisst. Mehr als 9000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Während amtliche Medien von 23 Verletzten sprachen, konnten Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses von Tashkurgan keine genaue Zahl angeben, weil so viele Opfer in die Notaufnahme gebracht worden seien. "Wir haben so viel zu tun", sagte eine Krankenschwester. Nach amtlichen Angaben wurden 1500 Soldaten und Polizisten sowie 1500 Zivilisten mobilisiert, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen.