Mindestens 37 starben, als gestern in einer Kohlemine in der zentralchinesischen Stadt Dengfeng in der Provinz Henan Gas aus einem Leck austrat, wie die Behörden mitteilten. Nach 13 Kumpeln würde noch gesucht. Am Tag zuvor wurden bei einem Feuer in einem Kohlebergwerk bei Hegang im Nordosten des Landes wahrscheinlich mehr als 30 Menschen getötet. Retter bargen bis gestern 19 Leichen. Zwölf Kumpel würden noch vermisst, hieß es.

In Chinas vielfach auch illegal betriebenen Bergwerken kommen jährlich schätzungsweise 10 000 Arbeiter ums Leben. Ursache sind meist unzureichende Sicherheitsvorkehrungen und veraltetes Arbeitsgerät. dpa/ck