In dem Prozess in Augsburg soll ein Gutachter zahlreiche offene Fragen des Gerichts beantworten. In dem Verfahren fordert die frühere Eigentümerin des Perserteppichs aus dem 17. Jahrhundert Schadenersatz von dem schwäbischen Versteigerer.

In Augsburg hatte der Teppich im Oktober 2009 zunächst 19 700 Euro gebracht, bei einer weiteren Versteigerung wenige Monate später im Londoner Auktionshaus Christie's brachte das Kunstwerk die Rekordsumme von 7,2 Millionen Euro und wurde somit der angeblich teuerste Teppich der Welt. Ein Urteil in dem Berufungsverfahren will das Gericht zu einem späteren Zeitpunkt verkünden.