Die Behörden hätten glaubhaft dargelegt, dass die dreispurige Autobahn an der Stelle zu kurvenreich, zu schlecht einsehbar, zu steil und zu stark befahren sei, um höhere Geschwindigkeiten zu- zulassen. Die Bezirksregierung legte Unterlagen vor, um die Notwendigkeit der Radaranlage an der A2 zu untermauern.

Zur Überwachung darf auch die Blitzanlage weiter scharf geschaltet bleiben, die zu einer der einträglichsten in ganz Nordrhein-Westfalen gehört. Rund 400 Autofahrer pro Tag fahren hier im Durchschnitt zu schnell.

Allein 2016 rechnet die Stadt Bielefeld mit sieben Millionen Euro Einnahmen. Der Anwalt des klagenden Autofahrers will nun eine Berufung gegen das Urteil prüfen.