Das empfiehlt die Verbraucherzentrale Hessen, die 17 Milchersatzgetränken auf Basis von Reis, Hafer und Soja unter die Lupe genommen hat. Dabei ergab sich, dass rund ein Drittel der Produkte einen unerwartet hohen Zuckergehalt hat, auch wenn kein Zucker zugesetzt wird.

Das hängt den Angaben der Verbraucherschützern zufolge damit zusammen, dass sich der natürliche Zuckergehalt von Hafer und Reis durch den Herstellungsprozess manchmal drastisch erhöht. Das geschehe durch Zusatz von Enzymen, die die Getreidestärke zu Zucker aufspalten. Für die Herstellung von Sojamilch werden keine Enzyme eingesetzt, daher seien sie weniger süß.