Wie der Vorsitzende des Regionalverbandes der Kleingärtner, Rolf-Jürgen Herrmann, im Gespräch deutlich macht, legt man neben den Schwerpunktthemen Minimierung des Leerstandes und Erhöhung des Stellenwertes des Ehrenamtes nun auch noch verstärkt Wert auf die Schulung und Ausbildung von Funktionsträgern. „Die Veranstaltungen werden vom Landesfachverband angeboten. Sie beziehen sich zum Beispiel auf die Themen Recht, Gartenfachberatung, Finanzen. Sie schulen aber auch Bewerter.“

Aus seiner Sicht alles wichtige Punkte, wenn das Kleingartenwesen weiter bestehen will. Das habe längst nicht mehr unbedingt den Wettbewerb um die längste Gurke und schwerste Rübe vorrangig im Blickfeld, sondern immer mehr den Aspekt der Begegnung von Menschen in grüner Umgebung. Nicht zu vergessen, dass die Laubenpieper maßgeblich mit das Bild ihrer Heimatorte prägen.

Deshalb recken auch die Verantwortlichen der Gartensparten längst die Hand, wenn es um das Ergattern von begehrten Fördermitteln geht. Das Projekt „Kinder sind unsere Zukunft“, bei dem Falkenberger Kindertagesstätten im Vorjahr einen Schnuppergarten bewirtschaften konnten, sei ein erster Ansatz dafür. „Es ist richtig gut gelungen“, blickt Herrmann zurück. „Wir wollen deshalb gern ein neues Projekt in dieser Richtung anbieten und begleiten“, lässt er wissen. Eine Beantragung werde vorbereitet.

Ebenso wollen sich die Kleingärtner in die Arbeitsgruppe „Integration“ des Landkreises einbringen. „In unseren Vereinen sind inzwischen 32 Familien mit Migrationshintergrund einbezogen“, begründet Herrmann.
Ehrung für besonders Engagierte:

Für die langjährige gute Zusammenarbeit wurde der Falkenberger Bürgermeister Herold Quick mit der goldenen Ehrennadel des Kleingärtner-Landesverbandes Brandenburg ausgezeichnet.
Für außerordentliche Verdienste für das Kleingartenwesen erhielten Ulrich Süßenbecker und Günter Noack ein Ehrengeschenk des Bundesverbandes der Gartenfreunde.