Missbräuchliche Zugriffe von außen sind mit dem neuen Abholverfahren, mTAN genannt, nicht länger möglich, teilt die Deutsche Post mit. "Wir vereinfachen die Abholung von Sendungen an der Packstation noch einmal deutlich und begegnen gleichzeitig dem zunehmenden Versand von Phishing-Mails", erklärte der Paketchef von DHL, Andrej Busch.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatten sich bei der Deutschen Post die Reklamationen gehäuft. Paketkunden waren unter anderem in Mails dazu aufgefordert worden, Zugangsdaten zu ihren Packstationen preiszugeben. Dieser Missbrauch soll nun nicht mehr möglich sein.

Künftig erhält der Kunde eine mTAN zusammen mit der Sendebenachrichtigung per SMS auf sein Handy geschickt. Wie beim Online Banking sei die mTAN auch bei DHL nur für eine begrenzte Zeitdauer gültig.

Die inzwischen fast drei Millionen Kunden von Paketstationen seien über die Änderungen informiert worden. Sie erhielten künftig ihre mTAN automatisch und müssten sich nicht erneut anmelden, erläuterte ein Pressesprecher.