Die Kerne des Kürbisses sollen sogar Prostatakrebs vorbeugen. Und: Das Fruchtfleisch hat nahezu keine Kalorien. "Man kann unendlich viel Kürbis essen - da kann man nichts falsch machen oder sich überernähren", sagt Loock.

In der Küche ist der Kürbis vielfältig verwendbar. "Besonders angesagt ist zurzeit Kürbis-Lasagne", hat Loock beobachtet. Statt Hackfleisch und Béchamel- soße zu schichten, wird eine Masse aus geraspeltem und gedünstetem Kürbis mit der Béchamelsoße direkt vermischt. Die Lasagne sei zwar viel Arbeit, lasse sich aber gut einige Tage vorher vorbereiten und ungebacken einfrieren. "Auch Kürbis-Mozzarella-Auflauf geht immer gut." Dafür werden Kürbis-, Tomaten- und Mozzarellascheiben in eine Auflaufform geschichtet und im Ofen überbacken.

Kleine Kürbisse können Hobbyköche nach Belieben mit Käse, Schmand, Hackfleisch und allem füllen, was das Herz begehrt. Dafür schneidet man einfach den Deckel ab und entkernt den Kürbis. Bei 180 Grad muss der gefüllte Kürbis dann 50 Minuten im Ofen backen. Die Sorte ist egal: "Hauptsache sie sind klein und können stehen."

Loocks Spezialität ist aber eine Kürbisbowle: Diese entsteht aus je einem Kilogramm Hokkaido und Zucker, was beides mit einem Liter Wasser zu einem Sud aufgekocht wird. Nach dem Abkühlen wird das Ganze dann mit je einem Liter Mango- und Pfirsichsaft oder zwei Litern einer der beiden Saftsorten vermischt.

Walburga Loock: "Das große Kürbiskochbuch", L andwirtschaftsverlag Münster , 144 Seiten, 19,95 Euro, ISBN: 978-3-784350431