Die indische Nachrichtenagentur PTI meldete aus dem Nachbarland, nach inoffiziellen Schätzungen liege die Zahl der Toten bei mehr als 1000. Außerdem würden nach dem Sturm noch rund 3000 Fischer auf Hunderten Booten vermisst. „Sidr“ erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern.
An der Küste im Süden schlug „Sidr“ eine Schneise der Verwüstung. Der Sturm entwurzelte Bäume, deckte Dächer ab und knickte Telefon- und Strommasten um. Etliche Stroh- und Lehmhütten wurden dem Erdboden gleichgemacht. Am schwersten betroffen ist der Distrikt Patuakhali im Süden. Zahlreiche Gegenden an der Küste waren gestern immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Der Zyklon wurde inzwischen zu einem tropischen Sturm heruntergestuft. (dpa/das)